Verkehrswende: 12 Weltstädte wollen auf Elektrobusse umsteigen

Verkehrswende: 12 Weltstädte wollen auf Elektrobusse umsteigen

Die meisten Busse fahren heute noch mit Diesel. Nun wollen zwölf Weltstädte umsteigen und ihre Flotte bis 2025 elektrifizieren, darunter auch London und Los Angeles.

Verkehr

Nicht nur bei Autos wird der Verbrenner zum Auslaufmodell. In einer gemeinsamen Erklärung haben nun die Bürgermeister von 12 Großstädten weltweit erklärt, ihre Busflotte umzustellen, berichtet die amerikanische Branchenseite „Electrek“. Ab 2025 sollen nur noch Elektrobusse gekauft werden.

Damit sollen die Städte „grüner, gesünder und lebenswerter“ werden, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, der so genannten „C40 Fossil-Fuel-Free Streets Declaration“.

Die Allianz für den Umstieg im Öffentlichen Personennahverkehr geht über kontinentale Grenzen hinaus. Neben den europäischen Metropolen London, Paris, Kopenhagen, Barcelona und Mailand, sind auch die US-Städte Seattle und Los Angeles mit an Bord. Auch im kanadischen Vancouver, in Mexiko City und der Hauptstadt von Ecuador, Quito, sowie im neuseeländischen Auckland und südafrikanischen Kapstadt sollen die Busflotte lokal emissionsfrei werden.

Schon heute treiben einige der teilnehmenden Städte den Wandel auf der Straße voran. Los Angeles hatte sich bereits in einer früheren Erklärung verpflichtet, die Flotte bis 2030 komplett zu elektrifizieren und bereits 100 elektrische Busse bestellt.

Kampf gegen verschmutzte Luft

In London fahren schon heute einige rein elektrische Doppeldecker über die Straßen. Londons Bürgermeister Sadiq Khan will keine Zweifel aufkommen lassen, dass der Verbrenner in seiner Stadt keine Zukunft hat. „Wir führen einen Kampf, um unsere verschmutzte Luft zu säubern und unsere Bürger gegen die verheerenden Auswirkungen des Klimawandels zu schützen“, erklärte er zuletzt. In zwölf so genannten „Low Emission Bus Zones“ sollen schon ab 2018 nur noch hybride oder emissionsfreie Busse erlaubt sein.

Neben dem Einsatz von Elektrobussen wollen die beteiligten Städte den Anteil von Fußgängern und Radfahrern in der städtischen Mobilität erhöhen und zusätzlich den Öffentlichen Personennahverkehr ausbauen. Städtische Flottenfahrzeuge sollen emissionsfrei unterwegs sein. Darüber hinaus wolle man mit Flottenbetreiber und Busherstellern den Wandel auf der Straße vorantreiben.

Deutsche Städte haben die gemeinsame Erklärung nicht unterzeichnet und chinesische Megastädte sucht man unter den Unterzeichnern vergeblich.

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