Fliegen ohne Abgase

Die Brennstoffzelle soll dem emissionsfreien Flugverkehr zum Durchbruch verhelfen. Ein Beispiel ist das HY4, an dem maßgeblich das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligt ist.

Der Flieger HY4 des Projektes H2Fly hat eine Brennstoffzelle und einen Lithiumionen-Akku an Bord. Quelle: DLR
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Mit der Kraft zweier Herzen

Der Flieger HY4 des Projektes H2Fly hat eine Brennstoffzelle und einen Lithiumionen-Akku an Bord. Mit Hilfe beider Energiespender kommt die Maschine 750 bis 1500 Kilometer weit und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von rund 200 Kilometern pro Stunde. Die Reisefluggeschwindigkeit beträgt 145 km/h, die Spannweite 21 Meter, die Länge 7,4 Meter.

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Die Brennstoffzelle im HY4 gewinnt aus gasförmigen Wasserstoff Energie für den Reiseflug, beim Start und anderen Lastspitzen liefert ein Akku zusätzliche Power. Quelle: DLR
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Wasserstoff als Energiespender

Die Brennstoffzelle im HY4 gewinnt aus gasförmigen Wasserstoff Energie für den Reiseflug, beim Start und anderen Lastspitzen liefert ein Akku zusätzliche Power. Vorteil des Wasserstoffs: Er ist schnell getankt und eine Brennstoffzelle wiegt weniger als eine große Batterie. Allerdings fehlt noch eine flächendeckende Versorgung mit dem Gas, Strom gibt es dagegen an jedem Flughafen.

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Das Element One des Unternehmens HES aus Singapur soll mit flüssigem Wasserstoff und vier Passagieren an Bord auf eine Reichweite von 5000 Kilometern kommen. Quelle: HES Energy Systems
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Langstreckenriese aus Singapur

Das Element One des Unternehmens HES aus Singapur soll mit flüssigem Wasserstoff und vier Passagieren an Bord auf eine Reichweite von 5000 Kilometern kommen. Mit gasförmigem Wasserstoff sind es nur 500 Kilometer.

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Das Element One von HES ist modular aufgebaut, auch wenn ein Propeller ausfällt, kann die Maschine weiterfliegen. Beim Betanken wird gesamte Energieeinheit getauscht. Quelle: HES Energy Systems
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Schnell betankt

Das Element One von HES ist modular aufgebaut, auch wenn ein Propeller ausfällt, kann die Maschine weiterfliegen. Beim Betanken wird gesamte Energieeinheit getauscht. Erstflug soll 2025 sein.

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Ein Studenten-Team der niederländischen TU Delft arbeiten im Projekt AeroDelft am Phoenix: Der soll mit einem Hybrid-Antrieb aus Brennstoffzelle und Batterie 2021 erstmals abheben. Quelle: AeroDelft
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Konzept aus den Niederlanden

Ein Studenten-Team der niederländischen TU Delft arbeitet im Projekt AeroDelft am Phoenix: Der soll mit einem Hybrid-Antrieb aus Brennstoffzelle und Batterie 2021 erstmals abheben.

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Das Start-up Alaki'i von der Ostküste der USA arbeitet an einer Mischung aus Hubschrauber und Flugzeuge, der dank Brennstoffzelle mit fünf Insassen über 600 Kilometer weit kommen soll. Quelle: Alaka’i
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Der Skai aus Boston

Das Start-up Alaki'i von der Ostküste der USA arbeitet an einer Mischung aus Hubschrauber und Flugzeuge, der dank Brennstoffzelle mit fünf Insassen über 600 Kilometer weit kommen soll.

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