Wie Radler Reifen richtig aufpumpen

Wie Radler Reifen richtig aufpumpen

Beim Reifenaufpumpen kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Doch wer ein paar Tipps beachtet wird überrascht sein, wie viel besser es rollt.

Fahrrad

Nach der Winterpause ist es endlich wieder Zeit, das Fahrrad aus dem Keller zu holen, den Sattel zu entstauben, Lichter zu checken und vor allem: Reifen aufzupumpen. Die bedürfen nach dem langen Herumstehen in der Regel ein Top-Up. Aber übermotivierte Pumper merken schnell: Mit hohem Luftdruck rollt es sich zwar super - aber nur bis zur ersten Straßenunebenheit, die ein bis zum Limit gefüllter Reifen leider nicht mehr abfedern kann. Wie so häufig liegt die Wahrheit also auch beim Reifenaufpumpen in der Mitte. Doch wie findet man den perfekten Luftdruck?

Der erste Trick ist, den Reifen nicht nur einmal zu Beginn der Saison zu checken. Am besten ist es, Fahrradfahrer kontrollieren den Luftdruck ihrer Reifen vor jeder Fahrt. Wem das zu viel ist, sollte das zumindest einmal im Monat tun, denn auch unbenutzt im Stand verlieren die Reifen Luft. "Das liegt daran, dass Fahrradreifen im Gegensatz zum Autoreifen wesentliche höhere Luftdrücke haben, dafür aber deutlich geringere Wandstärken", erklärt Thomas Geisler vom Pressedienst Fahrrad (pd-f). Besonders bei hohem Druck könne es schnell zum Druckverlust kommen.

Höherer Druck für die Straße, niedriger Druck im Gelände

Der korrekte Luftdruck steht in der Regel mit Minimal- und Maximalwert an der Reifenflanke. Daran halten sich Radler besser. Denn sowohl zu viel als auch zu wenig Druck erhöht die Pannengefahr. Durch den Spielraum allerdings lässt sich der Druck an individuelle Bedürfnisse anpassen. Ein etwas höherer Druck auf der Straße sorgt für weniger Rollwiderstand. Im Gelände kommt der Reifen dagegen mit einem geringeren Luftdruck besser klar: "Er sinkt weniger tief ein und das Fahrrad wird weniger stark durch Unebenheiten gebremst." Auch auf den Radler selbst kommt es an: "Ein leichter Fahrer braucht grundsätzlich einen niedrigeren Luftdruck als ein schwerer", sagt Geisler.

Der Experte empfiehlt für unterwegs eine Handpumpe und für zu Hause eine solide Standpumpe mit Manometer, mit der man den Druck ablesen kann. So ist man für alle Fälle gut gerüstet. Gute Modelle eignen sich außerdem für unterschiedliche Ventile.

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