RobinTV E-News: Bosch baut eigenen Shuttle

RobinTV E-News: Bosch baut eigenen Shuttle

Ho ho ho - Robin TV springt am Tag vor Weihnachten mit einem Sack voller Elektro-News vorbei - so will Bosch unter die Autobauer gehen und Maingau Energie stellt auf kWh-genaue Abrechnung um.

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Die CES in Las Vegas ist eine der größten Elektronik-Messen der Welt - und Bosch will die Bühne nutzen, um einen Elektro-Shuttle vorzustellen. Steuerung per App, Innenleben aus dem eigenen Haus - das verspricht ein moderner Ansatz zu werden. Schließlich sind rollende Software-Lösungen gerade im Trend.

Das ganze soll später mal als Ridehailing-Projekt den Nahverkehr mit Sharing-Konzepten verbinden. Das macht den Verkehr nicht nur leise und sauber, sondern reduziert auch den Platzbedarf und damit die Verkehrsmenge - eine wichtige Idee in Zeiten von sich immer weiter verdichtenden Städten.

Außerdem interessant in dieser Woche: Maingau Energie stellt um, von minuten- zu kilowattstundenabhängiger Abrechnung bei den eigenen Ladesäulen. Wer sein Elektroauto laden will, bekommt nun also eine fairere Abrechnung. Viele Ladeanbieter haben noch Probleme mit einer Bestimmung der geladenen Strommenge - diese entsprechen nämlich nicht dem Eichrecht. Wer nicht schnell laden kann, zahlt mehr.

Welche Details es dabei zu beachten gibt, erklärt Robin TV hier - außerdem alles zur verspäteten Auslieferung des Audi e-tron:

10 Millionen US-Dollar für einen Tunnel - das klingt nach einer Menge, ist aber vergleichsweise günstig: In Hamburg kostet ein Bahntunnel das achtfache. Nun hat Elon Musk seinen Loop-Tunnel, in dem Autos mit Fahrhilfen durch Tunnel flitzen, nicht unter einer Hafenmetropole gebaut. Trotzdem könnte sich damit ein Unter-die-Erde-Legen des Verkehrs in Kalifornien lohnen.

Nun fand die Eröffnung mit vielen Kuriositäten statt, so richtig funktioniert das Tunnel-System ja auch erstmal nicht, aber Musks Boring Company hat diesen auch erst einmal zu Testzwecken gebaut. Es könnte also durchaus sein, dass sich die Elektromobilität in den USA bald in großen Teilen unterirdisch bewegt.

Außerdem will die EU die Grenzwerte für Fahrzeugflotten deutlich senken. Die CO2-Emissionen sollen 2030 bei rund 60 Gramm liegen. Die Autobranche beschwert sich - aber gerade Verbraucher dürften davon gleich mehrfach profitieren.

VW-Chef Herbert Diess hat allerdings danach angekündigt, den Ausbau der elektrischen Flotte noch schneller voranzutreiben. Auch der Bau von Zellfabriken ist nun eine tatsächliche Option für Deutschlands größten Autobauer. Positiv formuliert: Die Autobauer verzweifeln nicht, sondern sehen einen Weg, die Klimaziele einzuhalten und weiterhin attraktive Autos zu bauen.

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