Nio: Börsengang bringt weniger Geld als erwartet

Nio: Börsengang bringt weniger Geld als erwartet

Nio will das chinesische Tesla werden. Beim Börsengang waren die Anleger aber weniger euphorisch.

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Der chinesische Elektro-Autohersteller Nio wird bei seinem Börsendebüt am Mittwoch in New York weniger Geld einsammeln als erwartet. Der Ausgabepreis der Aktie wurde bei 6,26 US-Dollar festgelegt, wie Nio am Mittwoch mitteilte. Der Wert liegt damit am unteren Ende der Preisspanne der ursprünglich angebotenen 6,25 bis 8,25 Dollar. Die Marktkapitalisierung entspricht damit rund 6,4 Milliarden Dollar.

Nio strebt als eigene Alternative zum US-Elektroautobauer Tesla auf den chinesischen Markt, der die größten Wachstumschancen für Elektrofahrzeuge bietet. Konkurrenz kommt dabei auch von BMW und Daimler, das vergangene Woche seinen elektrischen EQC vorgestellt hat:

Nach jahrelanger Entwicklung liefert Nio seit Juni die ersten Exemplare seines rein elektrischen Geländewagens ES8 aus, den der Konzern als weitaus günstigere Option zu Teslas Model X positioniert hat.

Hinter dem 2014 gegründeten Start-up steht unter anderen der chinesische Internetkonzern Tencent. Nio hat seinen Hauptsitz im chinesischen Shanghai, das Design-Zentrum befindet sich in München. Dabei geriert sich das Unternehmen weniger als Tesla-Jäger denn als Ideenschmiede für den asiatischen Markt - etwa mit einer futuristischen Akkutausch-Ladelösung:

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