Formel E: Renault geht, Nissan kommt

Formel E: Renault geht, Nissan kommt

Franzosen ziehen sich überraschend aus der Rennserie zurück.

E-Mobilität

Der Seriensieger tritt ab. Ab der kommenden Saison will Renault die Formel E verlassen, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Im Juli 2018 soll Schluss sein. Dabei hatte das e.dams-Team der Franzosen zuletzt dreimal in Serie den Titel in der elektrischen Rennserie einfahren. Weltmeister Sebastien Buemi hatte dabei die Fahrerwertung dominiert. Darüber hinaus gehört Renault zu den Gründungsmitgliedern der jungen Rennserie.

Daher scheint der Rückzug auf den ersten Blick überraschend. Denn zuletzt hatte die elektrische Rennserie enormen Zuspruch gewonnen. Ab Dezember soll Audi als erster deutscher Autobauer mit einem eigenen Werksteam einsteigen. Eine Saison später wird auch BMW mit einem Werksteam vertreten sein. Porsche und Mercedes wollen 2019 einsteigen.

Die Autobauern wollen die Formel E als Plattform nutzen, um an der Entwicklung der Elektromobilität zu arbeiten. Gerade in diesem Feld hat Renault mit Modellen wie dem Zoe eigentlich einen Vorsprung. Stattdessen – erklärte der Konzern – wolle man den Rennsportetat stärker für die Formel 1 nutzen. Dort dreht unter anderem der deutsche Pilot Nico Hülkenberg seine Runden für Renault.

Ein kompletter Rückzug des Konzerns ist die Ankündigung aber nicht. Statt der Franzosen soll die Schwestermarke Nissan an der Rennserie teilnehmen. Auch die Japaner haben eine große elektrische Vergangenheit. Bislang ist der Leaf immer noch das meistverkaufte Elektroauto der Welt.

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