Bikesharing: Obike will ramponierte Räder aus München wegräumen

Bikesharing: Obike will ramponierte Räder aus München wegräumen

Die ramponierten Fahrräder von Obike sorgen in München schon lange für Ärger. Auf die neue Ankündigung des Unternehmens reagiert die Stadt jedoch zurückhaltend.

Fahrrad | Von DPA |

Der wirtschaftlich angeschlagene Leihanbieter Obike will seine größtenteils zerstörten und fahruntauglichen Fahrräder aus München wegräumen. Das habe das Unternehmen in einem Schreiben an die Verwaltung der bayerischen Landeshauptstadt erklärt, sagte der städtische Radverkehrsbeauftragte Florian Paul am Mittwoch. Die Stadt reagierte auf den Brief vom November zurückhaltend. Bislang habe das Unternehmen sein Versprechen nicht eingelöst.

Die Stadtverwaltung muss mit ihrer bereits angekündigten Räumung der verbleibenden Obikes noch immer warten. Eine entsprechende Beseitigungsanordnung sei noch nicht rechtens, so Paul. Er rechnet damit, dass die Behörden im März oder April die noch immer herumliegenden Räder wegräumen können.

Zahlreiche der orangefarbenen Räder des Anbieters waren Ende 2018 aus dem Münchner Stadtgebiet verschwunden. Private Firmen und Unternehmen haben der Stadtverwaltung zufolge die Räder eigenständig weggeräumt und teilweise weiterverwertet. Aber noch immer liegen viele Räder zerstört in Parks oder auf den Gehsteigen der bayerischen Landeshauptstadt, manche hängen sogar in Bäumen.

Obike war erst 2017 gegründet worden und bietet in mehreren europäischen Städten seine Leihräder an. Gründer Shi Yi hatte im Juli 2018 in einem Interview von wirtschaftlichen Schwierigkeiten gesprochen.

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