Studie: Mobilitätswende stärker vorantreiben

Studie: Mobilitätswende stärker vorantreiben

Die Politik sollte einer Studie zufolge eine notwendige Mobilitätswende viel stärker als bisher vorantreiben. Ohne weitreichende Maßnahmen für einen grundlegenden Wandel würden nicht nur Umwelt- und Verkehrsprobleme ungelöst bleiben.

E-Mobilität

Auch der Wirtschaftsstandort Deutschland würden im internationalen Wettbewerb geschwächt. Das sind Kernergebnisse einer Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung für den SPD- und Grünen-nahen Verein Denkwerk Demokratie. Die Untersuchung wurde am Freitag in Berlin vorgestellt. "Der Handlungsbedarf ist groß", heißt es darin.

Die Politik müsse vor allem Anstrengungen beim Übergang zur Elektromobilität wesentlich intensiver als bisher vorantreiben. Dabei gehe es besonders um die Entwicklung und den Ausbau geeigneter Infrastrukturen. Bisherige Förderansätze müssten kritisch überprüft werden, zumal das ursprüngliche Ziel von einer Million Elektrofahrzeugen auf deutschen Straßen bis zum Jahr 2020 sehr wahrscheinlich verfehlt werde.

Sprung in digitalisierte Mobilität schwierig

Die Strukturen der Autoindustrie hätten sich in den vergangenen Jahrzehnten als "sehr starr" erwiesen. Bereits der Übergang zu alternativen Antriebskonzepten und der Sprung in die digitalisierte Mobilität gestalteten sich schwierig.

"Die Politik ist dazu aufgefordert, Rahmenbedingungen zu schaffen, welche erstens die Automobilindustrie in ihren notwendigen Veränderungsprozessen unterstützt. Welche zweitens einen erfolgreichen Strukturwandel ermöglichen und welche drittens eine umfassende Mobilitätswende anstoßen, die auf eine Reduzierung des Fahrzeugbestands und der Fahrzeugkilometer abzielt", schreiben die Autoren.

Artikel teilen

Kommentare

Ihr Browser ist veraltet. Deshalb können Sie diese Webseite nicht korrekt darstellen!

Bitte laden sie einen dieser aktuellen, kostenlosen und exzellenten Browser herunter:

Für mehr Sicherheit, Geschwindigkeit, Komfort und Spaß.

Lade Seite...