Gut gerüstet auf Radtour

Auch Fahrradfahrer wollen unterwegs auf den ein oder anderen Luxus nicht verzichten. Diese Gadgets machen lange Strecken auf dem Sattel noch besser.

Das kleine runde Teil am Lenker hört auf den Namen Smarthalo und ist ein wahrer Alleskönner. Quelle: Smarthalo
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Da geht es lang

Das kleine runde Teil am Lenker hört auf den Namen Smarthalo und ist ein wahrer Alleskönner. Über einen schlichten Lichtkreis navigiert es zielstrebig zu dem am Smartphone ausgewählten Punkt. Soll der Radler laut Route zum Beispiel rechts abbiegen, zeigt der Display immer mehr Punkte auf der rechten Seite. An der Kreuzung blinkt dann die Anzeige. Zusätzlich ist ein Frontlicht verbaut, das automatisch im Dunkeln angeht, solange sich das Fahrrad bewegt. Rüttelt jemand eine Weile am Fahrrad, etwa weil er es stehlen will, ertönt zur Abschreckung ein lauter Ton. Für 139 Euro gibt es das Allround-Paket für den Lenker.

© Smarthalo
Das Radar namens Varia fürs Fahrrad von Garmin sorgt für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Quelle: Garmin
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Vorsicht Autofahrer

Das Radar fürs Fahrrad von Garmin sorgt für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Das Varia wird hinten unterm Sattel befestigt und dient gleichzeitig als Rücklicht. Nähert sich ein Auto oder ein anderer Radfahrer, erscheint dieser als weißer Punkt auf der Anzeige am Lenker. Kommt ein Fahrzeug sehr schnell auf das Zweirad zu, leuchtet das Rücklicht extra hell auf, um dessen Fahrer zu warnen. Das Gerät ist nach Straßenverkehrsordnung zugelassen und kostet rund 200 Euro.

© Garmin
Quadlock bietet eine leichte und bequeme Handyhalterung. Quelle: Quadlock
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Halt fürs Handy

Auch auf dem Fahrrad darf das Smartphone nicht fehlen. Auf dem Markt gibt es viele Halterungen, die meist groß und unhandlich sind. Das Unternehmen Quadlock hat eine einfachere Lösung gefunden: Das Smartphone wird nur über einen simplen Drehmechanismus am Lenker verankert und soll so jeglichen Erschütterungen standhalten. Das Handy selbst steckt dafür in einer passenden Hülle, die auf der Rückseite einen Adapter für die Halterung hat. Das Set gibt es ab 40 Euro.

© Quadlock
Der Tracker Velocate VC One tarnt sich als unauffälliges Rücklicht. Quelle: Velocate
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Schutzengel für Lieblingsrad

Wer mit seinem teuren Zweirrad viel unterwegs ist, fürchtet ständig einen Diebstahl. Ein GPS-Tracker kann diesen zwar nicht verhindern, der Polizei aber bei ihrer Suche helfen. Viele Diebe wissen, dass insbesondere teure Räder mit GPS-Trackern ausgestattet sind und entfernen diese direkt. Der Tracker Velocate VC One tarnt sich darum als unauffälliges Rücklicht und lädt sich über den Dynamo oder den E-Bike-Akku auf. Rüttelt ein Dieb am Fahrrad, schlägt die App Alarm und die Verfolgung beginnt. Das Gerät gibt es mit lebenslangem Tracking für 199 Euro.

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Bookman bietet kleine USB-Lichter fürs Rad an. Quelle: Bookman
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Retter am Abend

Wer sein Rad morgens unversehrt an der Bahnstation zurückgelassen hat, ärgert sich abends mitunter über ein abgebrochenes Frontlicht oder einen demolierten Dynamo. Vor allem Fahrradfahrer in der Stadt wissen, wie schlimm es an manchen Abstellplätzen zugeht. Die kleinen USB-Lichter von Bookman können sich hier als Retter des Abends erweisen. Sie werden einfach mit einem Gummi am Lenker und der Sattelstange befestigt und leuchten einem so den Heimweg. Für 40 Euro gibt es die kleinen Wegbegleiter im Online-Shop.

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Das Smartlock 770A von Abus lässt sich per App öffnen. Quelle: Abus
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Lautstarker Bewacher

Heutzutage gibt es für alles smarte Lösungen. Selbst Fahrradschlösser lassen sich nun per Handy öffnen. Die Marke Abus hat im Mai das Smartlock 770A auf den Markt gebracht. Per App kann der Radbesitzer einen Freundeskreis festlegen, damit auch Andere das Fahrrad nutzen können. Nähert sich ein Berechtigter dem Fahrrad, registriert das Schloss dies per Bluetooth und öffnet sich automatisch. Rüttelt aber ein Dieb an dem Rad, ertönt für 15 Sekunden ein 100 Dezibel lauter Ton zur Abschreckung. Prallt zum Beispiel ein Fußball an das Rad, verursacht das nur einen kurzen Warnton. Das Schloss kostet 199 Euro .

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Die Firma Fugoo baut fürs Rad robuste Lautsprecher. Quelle: Fugoo
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Disco auf der Tour

Fahrradfahrer kommen auf ihren Touren nicht nur an malerischen Orten vorbei. Um auf langweiligen Strecken durchzuhalten, hilft Musik. Das macht auch eine rasante Abfahrt noch intensiver. Die Firma Fugoo baut für solche Einsätze robuste Lautsprecher, denen Wasser, Schnee und Sand nichts abhaben können. Der günstigste ist der Fugoo Go, den es zusammen mit der Fahrradhalterung für rund 80 Euro gibt. Für mehr Geld gibt es weitere Modelle wie den Fugoo Sport, der eine Fernsprecheinrichtung und eine kleine Fernbedienung für den Lenker oder das Handgelenk hat. Wer Lautsprecher zum Musikhören benutzt, bekommt auch noch etwas von seiner Umgebung und dem übrigen Verkehr mit - anders als mit Kopfhörern.

© Fugoo

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