Deshalb wartet BMW noch mit der E-Auto-Massenproduktion

Deshalb wartet BMW noch mit der E-Auto-Massenproduktion

Mit neuen Antriebssträngen will BMW Kosten im zweistelligen Prozentbereich sparen. Dann erst lohne sich das E-Auto wirklich, sagte Vorstand Krüger - und will das Angebot auf 25 Modelle ausweiten. Das dauert aber noch.

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BMW setzt bei seiner Elektrostrategie voll auf eine kostengünstigere nächste Generation von Elektroantrieben. Die ab 2020 verfügbaren E-Antriebsstränge der fünften Generation brächten prozentual zweistellige Kostensenkungen, stellte BMW-Vorstandschef Harald Krüger am Donnerstag auf einer Investorenveranstaltung in München in Aussicht.

Wie viel Kostensenkung sich BMW genau davon verspricht, wollte der Manager nicht sagen. "Aber es werden nicht nur 5 Prozent sein", antwortete Krüger auf die Frage eines Analysten.

Erst ab 2020 lohne sich das Engagement in Elektroautos dann richtig, sagte Krüger. BMW habe die Entscheidung getroffen, erst dann in die Massenproduktion einzusteigen, wenn die künftige Generation von Antrieben auch entsprechende Renditen abwerfe.

BMW will bis 2025 insgesamt 25 elektrisch betriebene Modelle auf die Straße bringen, 12 davon vollelektrisch. Darunter sind unter anderem auch das bisher iNext genannte neue Technologie-Flagschiff, der als Konkurrenz zu Tesla-Massenmodellen gedachte i4 sowie der erste vollelektrische SUV aus der X-Modellreihe, der iX3. Bis zu 25 Prozent des konzernweiten Absatzes soll 2025 mindestens einen Plug-in-Hybridelektroantrieb haben.

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