Sonnenwagen-Tagebuch: Das falsche Solar-Auto

Sonnenwagen-Tagebuch: Das falsche Solar-Auto

Angekommen in Australien, stehen die Sonnenwagen-Autobauer vor dem ersten Problem: Wo ist der Sonnenwagen?

Team Sonnenwagen

Das Team Sonnenwagen der RWTH Aachen tritt dieses Jahr bei der World Solar Challenge in Australien an, um zu zeigen: Mit Sonnenkraft sind auch ein paar 1000 Kilometer kein Problem.

20. September 2017. Was macht ein Rennteam ohne Rennwagen? Warten.

Bereits am ersten Tag sind wir mit Jetlag zum Luftfrachtdienstleister gelaufen, um herauszufinden, wann unser geliebter Huawei Sonnenwagen ankommen wird. Leider war es Sonntag und wir trafen nur einen Wachmann, der zwar sehr nett war, uns aber nicht weiterhelfen konnte – schade. In den folgenden Tagen wurde der Anruf bei der Logistikfirma zu unserem wichtigsten Tagesritual.

Letzen Freitag dann endlich die Antwort: "The Solarcar is here." – geil. Also nichts wie hin zum Büro der Logistikfirma. Dort wartete der erste Schock. Das Carnet, das wichtigste Dokument für den Zoll, fehlte. Auf dem zweiten Blick fiel uns auf, dass alle Dokumente auf Holländisch waren. Wir hatten das Solarfahrzeug von Eindhoven gefunden – Mist.

Nochmal drei Tage

Da wir eh schon vor Ort waren, nutzen wir die Gunst der Stunde, um weiter nach unserem Flitzer zu fragen. Nach einiger Verwirrung zwischen den beteiligten Firmen gab es dann die Info, dass in drei Tagen der voraussichtliche Liefertermin wäre. Nach drei laaangen Tagen, ging es dann mit großen Erwartungen zurück zur Logistik und tatsächlich kam es zum ersehnten Wiedersehen.

Auf dem Hof stand die große Holzkiste, in der unsere Solarmobil verpackt wurde – endlich. Bis wir wieder am Fahrzeug schrauben können müssen wir uns aber noch etwas gedulden. Erst einmal muss das Auto noch durch den australischen Zoll und die Bio Security. Wir sind trotzdem erleichtert und hoffen, dass auf den letzten Metern keine bürokratischen Steine mehr im Weg liegen.

Die bisherige Wartezeit war trotzdem nicht langweilig. Unser Team simulierte fleißig die Fahrt des Wagens und bereitete das sonstige Equipment auf den Renneinsatz vor. Und natürlich gab es auch Auszeiten in denen wir die schöne Natur rund um Darwin erkunden konnten.

Neben dem Huawei Sonnenwagen kommen täglich auch Sonnenwagen-Teammitglieder am Flughafen von Darwin an. Bald werden wir also wieder als vollständiges Team in Australien an unserer großen Mission arbeiten können.

Bis dann und Hooroo! 

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