Mein persönliches "Global-Citizen-Paket"

Mein persönliches "Global-Citizen-Paket"

Das E-Auto ist schön und gut. Aber auch in anderen Bereichen möchte ich zumindest ein bisschen bewusst leben. Hier sind einige meiner Gewohnheiten.

Birgit Steffani

Birgit Steffani lebt und unterrichtet in Ilmenau und fährt einen Renault Zoe. Ihre Erfahrungen mit dem neuen Elektroauto schildert sie im eigenen Blog für Edison.

Nun kennen Sie mich ja schon ziemlich genau und wissen, wie es bei mir so läuft und lädt. Deswegen lade ich Sie heute ein, mal meine Lieblingsgewohnheiten jenseits des elektrischen Fahrens zu betrachten, die mein Lebensgefühl als Mitverantwortliche für unseren Planeten prägen. Ich erhebe keinen Anspruch, dass all diese Dinge wirklich den Klimawandel stoppen, die Welt verbessern oder mich gesund und schlank machen. Aber sie gehören eben zu meinem Leben als Zoe-Fahrerin und meinem Global-Citizen-Paket dazu. Und nein, ich lebe nicht vegan (in Thüringen bei der Bratwurst beinahe unmöglich!) und mein ökologischer Fußabdruck ist dank erhöhtem Reisefieber (ich sage nur Wale beobachten und Fotosafari in Kenia) zu groß. Aber die folgenden Dinge tue ich gerne:

1. Ich suche im Internet mit der Suchmaschine Ecosia - 80 Prozent des Gewinns nutzt Ecosia, um Bäume zu pflanzen. Durch meine Suchen sind immerhin schon rund 600 neu gepflanzte Bäume zusammengekommen. Insgesamt sind es weltweit sogar schon mehr als zwölf Millionen Bäume.

2. Ich teile mit ShareTheMeal regelmäßig meine Mahlzeiten mit Kindern auf der ganzen Welt. Für nur 40 Cent wird ein Kind pro Tag ernährt. Das World Food Programm der UNO steht dahinter. Ich habe das in einer Gruppe begonnen und gemeinsam haben wir schon 400 Mahlzeiten geteilt. Insgesamt sind es bereits über 15 Millionen Mahlzeiten - und das rund um die Welt vom Jemen bis nach Haiti.

3. Mit meiner PolarUhr achte ich darauf, täglich möglichst 10.000 Schritte zu gehen. Das hält mich in Bewegung und ist auch für meine Schüler interessant. "Wie viel Prozent haben Sie heute schon geschafft, Frau Steffani?" Dann sage ich ihnen, das Sitzen das neue Rauchen ist.

4. Wenn ich erledigt von der Schule nach Hause komme, fahre ich mit der Entspannungs-App Calm herunter und höre mir zehn Minuten lang das "Daily Calm" an. Manchmal schlafe ich dabei ein, egal. Und abends höre ich dann zum Einschlafen ab und zu noch eine Sleep Story. Da kriege ich selten das Ende mit, weil ich schon eingeschlummert bin. Herrlich!

5. Ok, doch noch einmal zurück zum Elektroauto: Ohne PlugSurfing und Ladenetz.de wäre ich wahrscheinlich noch nie weiter als bis nach Erfurt gefahren. Diese beiden Tools sind wirklich unverzichtbar für die Planung längerer Strecken.

Kennen Sie noch etwas, das mir helfen könnte? Dann schreiben Sie mir Ihre Tipps in die Kommentare. Ich werde sie testen und dann gerne weiter darüber berichten.

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