Im Schlafanzug: So entstand das Edison-Cover

Im Schlafanzug: So entstand das Edison-Cover

Mit einem Gag auf dem Cover haben wir unsere Leser dazu gebracht, genau hinzuschauen. Creative Director Michael Köckritz erklärt, wie es dazu kam.

Michael Köckritz

Michael Köckritz ist als Creative Director für die Erstausgabe von Edison verantwortlich.

Okay, jetzt kommt also Edison, ein frisches, zeitgemäßes und vor allem neues und damit ungelerntes Magazin für die die so genannte Generation E, für Menschen, die voll elektrifiziert und total vernetzt unterwegs sind. Gute Idee. Aber dann liegt das Ding am Kiosk und soll da natürlich sofort zünden. Auf den ersten Blick. Mit einem Cover, das wieder einmal genial alles verrät. Die Idee, die Zugänge, den Esprit und die Art der Inhalte und überhaupt vor allem die mit so einer Heftidee angesprochene Zielgruppe der Generation E. Die dann vermutlich selbst noch gar nicht weiß, dass sie sich jetzt fröhlich unter so einer Gruppendefinition finden und inspiriert ausleben und dazu erst einmal dieses neue Ding da im Regal kaufen darf. Kurz: Das mit dem Cover wird dann nicht so leicht, wussten wir sofort – und hatten aber auch gleich wieder eine Idee.

Ein Zukunftsauto muss auf den Titel, und zwar so eines, das für E-Mobility, Nachhaltigkeit und die neuen Technologien steht und möglichst schon ein Stück weiter in und mit der Zukunft spielt als der Rest. Und supertoll muss dieses Auto aussehen. Kommt ja aufs Cover. Eyecatcher und so.

Ein Auto etwa wie dieser Porsche Mission E. Tolles Showobjekt. Also her damit. Und eine Kabeltrommel brauchen wir, eine möglichst große, plakativ. Aus dem Bauhaus. Jeder soll ja  schließlich sofort erkennen können, um was es hier geht – auch wenn der Mission E normalerweise selbstverständlich mit einer deutlich eleganteren, elektrotechnisch einwandfreien Wallbox nachgeladen wird. Erlaubt ist eben auf einem Cover, was wirkt, dachten wir uns.

Nachthemd statt Bademantel

So weit so gut. Jetzt fehlte nur der Mensch dazu. Ein Mensch auf dem Cover zieht immer. Sieht er dann sympathisch bis richtig gut aus – um so besser, geht ja auch darum, dass die Generation E dringend lernen muss, wie sie aussieht. Zumindest schon mal ein bisschen. Dann wären eine wunderbar alte Villa, ein lässiger Morgen-Bademantel als Outfit sowie eine Tasse Kaffee für den Titelhelden. Die Botschaft: So entspannt-lässig-cool-selbstverständlich startet die Generation morgens in ihren Alltag.

So viel zur Idee – und zur Aufgabe. Haben wir auch hinbekommen. Irgendwie. Die Villa haben wir in Reutlingen entdeckt, Porsche hat uns den Mission E hingestellt, den von uns gewünschten Markenbotschafter Mark Webber gleich im Paket dazu. Den Bademantel fand der dann zwar ziemlich doof, aber Freude hatte Mark dennoch richtig am Shooting, obwohl er wahrscheinlich noch nie barfuß und in Nachtwäsche vor der Kamera stand.

Artikel teilen

Kommentare

Ihr Browser ist veraltet. Deshalb können Sie diese Webseite nicht korrekt darstellen!

Bitte laden sie einen dieser aktuellen, kostenlosen und exzellenten Browser herunter:

Für mehr Sicherheit, Geschwindigkeit, Komfort und Spaß.

Lade Seite...