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Plug-in-Hybrid: Das Beste aus zwei Welten

Plug-in-Hybrid: Das Beste aus zwei Welten

Sie sind echte Alleskönner: Plug-in-Hybride. Egal, ob es täglich nur wenige Kilometer an den Arbeitsplatz geht oder weit weg in den Urlaub – die geeignete Antriebstechnik ist stets an Bord.

Es ist für viele Menschen ein tägliches Ritual: Der Wecker klingelt, schnelles Frühstück und ab geht‘s zur Arbeit. Für die meisten kein langer Weg. Drei von vier deutschen Pendlern fahren maximal 24 Kilometer zum Arbeitsplatz. Dort steht das Auto dann, bis es abends wieder zuhause parkt. Nur gelegentlich sind längere Distanzen gefragt, etwa wenn die Fahrt in den Urlaub ansteht oder der Besuch bei Verwandten. „Bei einem derartigen Szenario spielen Plug-in-Hybride ihre Stärken aus: Regelmäßige Standzeiten erlauben, die Batterien für Kurzstrecken wieder aufzuladen; für lange Strecken dient der Verbrennungsmotor als Antrieb“, sagt Torsten Gollewski, Leiter der Vorentwicklung bei ZF.

Recht ähnlich ist die Situation in den USA: Nach einer Erhebung der American Automobile Association (AAA) beträgt hier die durchschnittliche Fahrleistung an einem Tag etwa 31 Meilen. Dennoch haben es Fahrzeuge mit elektrischen Antrieben auf dem Markt schwer, egal ob es um reine E-Mobile oder um Hybridfahrzeuge geht. Hauptkritik: zu teuer und zu wenige Ladesäulen.

Um den CO2-Ausstoß durch den Straßenverkehr zu senken, führt an der Dekarbonisierung des Verkehrs kein Weg vorbei: „Plug-in-Hybride ebnen den Weg zum Verzicht auf fossile Brennstoffe. Sie können die bestehende Infrastruktur zur Energieverteilung nutzen. Mit Strom aus erneuerbaren Energien und Biokraftstoffen werden Plug-in-Hybride sogar zu Null-CO2-Emissions-Fahrzeugen“, sagt Dr. Andrew Alfonso Frank. Der emeritierte Professor an der University of California in Davis hat auch eine unternehmerische Vergangenheit, kennt also die Praxis. Frank, ein international anerkannter Experte für Antriebsstränge, hält mehr als 30 Patente. Er gilt als Erfinder des modernen Plug-in-Hybrid-Prinzips.

Der Plug-in-Hybrid als Wegbereiter für die E-Mobilität

Sicher ist, dass der Wechsel vom Verbrennungsmotor zum Elektromotor sich nicht über Nacht vollzieht. Gerade Fahrzeuge mit Plug-in-Hybridantrieb sind ein logischer Schritt auf dem Weg zu einem klimaverträglicheren Verkehr. Gegenüber konventionellen Fahrzeugen sparen sie Kraftstoff ein und senken den Ausstoß von Kohlendioxid und Stickoxiden. Mit dem E-Motor der Plug-in-Hybride können ihre Besitzer lokal emissionsfrei fahren – was angesichts der zunehmenden Fahrverbote in Innenstädten immer wichtiger wird.

Oft unterschätzt wird auch ein weiterer Vorteil des Plug-in-Hybrids, im Englischen Plug-in Hybrid Electric Vehicle (PHEV) genannt: „PHEVs können zur Verbreitung der Elektromobilität beitragen, da sie anders als reine Batteriefahrzeuge kein prinzipielles Problem der begrenzten Reichweite haben“, heißt es in einer aktuellen Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI). Technischer Clou: Die Akkus füllen sich nicht nur durch Rekuperation wieder, sondern lassen sich per Stecker einfach und je nach Batteriegröße innerhalb weniger Stunden auch über das externe Stromnetz laden. Trotz der offensichtlichen Vorteile werden jedoch immer wieder Bedenken laut.

Vor allem in den aufstrebenden Industrienationen steigt die Nachfrage nach individueller Mobilität rasant. Keine Frage, Individualverkehr auf Basis rein verbrennungsmotorischer Antriebe belastet stark das Klima und die Umwelt. Weltweit verschärfen Gesetzgeber die Grenzwerte für den Flottenverbrauch und für Emissionen. Alternative Antriebskonzepte zum Verbrenner sind gefragt wie nie zuvor. Stephan von Schuckmann, Leiter der Division Pkw-Antriebstechnik bei ZF, ist deswegen überzeugt: „Für die Mobilität der Zukunft wird es nicht die eine Antriebslösung geben. Dazu sind die Anforderungen und Wünsche der Kunden und der Märkte zu vielfältig. In einer technologieoffenen Diskussion müssen alle alternativen Antriebstechnologien, Kraftstoffarten und besonders die Bandbreite der hybriden Antriebe berücksichtigt werden.“

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